„Über das Unsichtbare wie über das Irdische haben Gewißheit die Götter, uns aber als Menschen ist nur das Erschließen gestattet.“

Alkmaion

Ein Schmuckstück ist Ausdruck eines bestimmten Anlasses, einer Erinnerung eines besonderen Wunsches. Im Prozess der Fertigung werden oft Dinge formuliert, für die das gesprochene Wort nicht ausreicht.

Ich lege großen Wert auf die konzeptuelle Planung und strebe dabei nach der einfachen, zeitlosen Gestaltung. Die Trägerin oder der Träger ist mit meinem Schmuck um ein Lieblingsstück reicher, das – über Jahre getragen – zum Klassiker werden kann. Originell ist er im Alltag genauso wie zum festlichen Anlass. Auch wenn er durch die Kleidung unterstrichen wird, so ist er dennoch keiner Mode unterworfen.

Der Wert meiner Schmuckarbeiten ergibt sich aus der gewählten Formensprache und Materialsymbolik. Er soll Träger und Betrachter gleichermaßen berühren. So freut es mich besonders, wenn Besucher meiner Werkstatt einen eigenen Zugang zu meinem Schmuck finden und meine Schmuckinterpretationen bei ihnen vielfältige Assoziationen hervorrufen.

Mitgliedschaften

Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks

Gesellschaft für Goldschmiedekunst

Vita

  • seit 1997 Lehraufträge im Bereich Schmuckgestaltung an der Jugendkunstschule Mitte von Berlin
  • seit 1999 in Hamburg
  • 1997 selbständig tätig in eigener Werkstatt in Berlin
  • 1991–1996 Studium Edelstein- und Schmuckdesign an der FH Trier in Idar-Oberstein, Abschluss mit Diplom bei Prof. Bornhofen
  • 1988 Abitur
  • aufgewachsen in Uelzen/Niedersachsen und Kapstadt/Südafrika
  • 1968 geboren in Rosche/Niedersachsen

Portrait Claudia Römer

Fotos: Michael Klinger